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Ashes of Empire

PBEM.CH Forum: Spiel - Rezensionen: Ashes of Empire

Sönke Neise
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Wann wurde der Eintrag abgeschickt? Geschrieben am: Mittwoch, den 13. September, 2000 - 01:11

Das Spiel: Bei ASHES OF EMPIRE handelt es sich um eines der ältesten, deutschen Postspiele und obwohl es im Prinzip nicht wie viele andere Spiele permanent weiterentwickelt wurde, so kann man dieses Spiel keineswegs als veraltet betrachtet. Ganz im Gegenteil, daß Spiel ist dermaßen ausgeglichen und gut durchdacht, daß neuere Features dem Spielfluß eher Schaden würden.
Doch worum geht es bei ASHES OF EMPIRE überhaupt? Pro Partie kämpfen 8 Spieler mit- oder gegeneinander, jeweils ausgehende von einer Heimatwelt, sowie Nachbarwelt um die vorherrschaft einer 40 Planeten umfassenden Galaxie. Mit Transportern und Kampfschiffen versucht nun jeder die zu Beginn noch neutralen Welten zu erobern. Diese sind übrigens vom Computerspieler bewacht und lassen sich nicht so einfach kampflos hergeben. Die entstehenden Verlust an Schiffe kann man mittels Fabriken auf den einzelnen Welten wieder aufstocken, genügend Rohstoffe vorausgesetzt. Die Finesse des Spiels liegt eigentlich in der Einfachheit des Spiels. Denn statt dutzenden von Rohstoffen gibt es hier nur drei. Allerdings sind die Grundbedingungen der einzelnen Welten so ausgeklügelt, daß neue Eroberungen teilweise zwar viele Fabriken haben, aber zu wenig Arbeiter, also muß man entweder Arbeiter von woanders einfliegen oder die Fabriken zu arbeiterreichen Welten ausfliegen. Was hier so einfach klingt ist alles andere als leicht, denn seltens schafft man es alle Fabriken und Minen voll auszunutzen. Eine Partie endet zwischen der 15-30 Runde und wird aus dem Durchschnitt der beim ersten Zug abgegebenen Endrundenvorschläge der einzelnen Spieler ermittelt.

Regeln: Die Regeln sind recht kurz und knapp gehalten und eigentlich auf anhieb verständlich.

Komplexität: Spätestens nach den ersten paar Zügen sollte man das Prinzip des Spieles verstanden haben. Daher eignet sich dieses Spiel auch ideal für Einsteiger in die welt der strategischen Spiele per E-Mail.

Software: Was die Software betrifft, so sieht man ASHES OF EMPIRE an, daß es schon einige Jahre auf dem Buckel hat, denn es gibt eigentlich keine Tools, welche die Eingabe der Befehle oder optische Darstellung der Auswertungen unterstützen. Aber das Spiel hat auch nicht diese Komplexität, daß dies unbedingt erforderlich wäre.

Kommentar: ASHES OF EMPIRE hat seinen ganz besonderen Reiz, trotz seines alters, ist eine neue Partie immer wieder eine Herausforderung. Man könnte es mit Schach vergleichen, es wird nach wie vor mit den gleichen Regeln gespielt und übt trotzdem Generation für Generation seinen Reiz aus.

Fazit: Dieses Spiel ist hervoragend für Einsteiger geeignet und auch Profis werden sich hier schnell wohlfühlen. Allerdings sollten die Spieler die einen immensen Grad an Komplexität erwarten dann doch lieber die Finger davon lassen. Allerdings hat dieses Spiel auch einen schwerwiegenden Nachteil, denn es ist extrem Spielerabhängig! Sollte ein Spiel auch nur einen Zug verpassen oder gar aussteigen, so sind gewöhnlich die benachbarten Reiche dermaßen bevorteilt, daß nach meiner Meinung das ganze Spielgefüge auf dem Kopf gestellt wird. Daher sollten sich nur Spieler anmelden, die wirklich Lust haben zu spielen, denn andernfalls nimmt man seinen Mitspieler den Spaß.

Wertung: Auf einer Skala von 1 bis 15, wobei 15 die Höchnote ist, bekommt das Spiel 9 Punkte. Weitere Infos findet man auf der leider auch nicht mehr so ganz zeitgemäßen HOMEPAGE, welche wohl ebenfalls soviele Jahre auf dem Buckel hat wie das Spiel selber.

Hinweis: ASHES OF EMPIRE gibt es mittlerweile sogar als Karten- und als Brettspiel und beides kann sich sehen lassen. Vielleicht findet man ja in Kürze einen Bericht in der entsprechenden Rubrik...

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf MEOME.DE publiziert. Dieser Abdruck erfolgte mit freundlicher Genehmigung des Authors und der Publikationsseite MEOME.DE.

Stephan Puls
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Wann wurde der Eintrag abgeschickt? Geschrieben am: Mittwoch, den 27. September, 2000 - 18:14

Ashes ist ein klassisches Postspiel, d.h. man spielt in Runden bzw. Zügen gegen ausschließlich menschliche Mitspieler, egal ob per Email oder per Schneckenpost. Ein Computer kann zwar eine Hilfe sein, ist aber zum Mitspielen nicht notwendig.

In einer Galaxie mit 40 bewohnbaren Planeten unterschiedlicher Attraktivität kämpfen 8 Imperien um die Vorherrschaft. Das Spiel ist mit drei großen Aspekten vielfältig: wirtschaftliches, strategisches und diplomatisches Geschick sind nötig, um zu triumphieren. Je besser man seine Wirtschaft aufbaut, desto mehr Raumschiffe kann man produzieren und in die Schlacht schicken. Je besser man seine Gegner ausrechnet, desto erfolgreicher kann man seine Flotten einsetzen. Und je besser man die diplomatische Klaviatur beherrscht, desto leichter kann man im Konzert der großen mitspielen.

Die Regeln sehen am Anfang komplizierter aus, als sie sind. Es erfordert zwar 2 bis 3 Stunden Zeit, sich in die Details einzuarbeiten. Die Regeln sind aber sehr systematisch aufgebaut und leicht verständlich geschrieben. Der Durchblick stellt sich also schnell ein und ehe man es richtig merkt, ist man vom „Ashes-Fieber“ befallen. Schon spuken einem die ersten, strategischen Ideen und Varianten durch den Kopf.

In der Regel zieht man etwa alle 2 Wochen und mit ca. 30 Zügen dauert ein Spiel ein gutes Jahr. Ein Zug dauert je nach Spielertyp zwischen 30 Minuten und 3 Stunden. Spieler, die bloß nüchtern die Produktionszahlen und Flottenbewegungen festlegen, sind schnell fertig. Das Ausdenken und Schreiben von Beiträgen für die „Zeitung“ des Spiels, die „Galactic Media“, kostet etwas zusätzliche Zeit. Dies ist nicht Pflicht, belebt aber das Spiel und ist eigentlich wünschenswert. Man kann die Zeit für einen Zug somit jedes Mal weitgehend selbst bestimmen. Züge können damit weder zu lang, noch zu kurz sein. Man kann Ashes also auch gut nebenbei spielen, ohne die anderen Bereiche des Lebens zu vernachlässigen. Fans mit viel Zeit können natürlich auch mehrere Partien parallel spielen.

Im Vergleich zu Stars! oder VGA-Planets ist Ashes nur mittelkomplex. Bei nur relativ wenigen Rohstoffen, Raumschiffstypen u.s.w. gibt es aber erstaunliche viele strategischen Möglichkeiten. Es gibt mehrere, großräumige Strategien und auch verschiedene Taktiken für Gefechte um einzelne Planeten, aber auch für jede Wahl ein Gegenrezept. Entscheidungen haben meist weitreichende Konsequenzen. Es fehlt auch nicht an realistischen Details, die bedacht werden wollen und manch eine Schlacht entscheiden können, wie nur zum Beispiel die Moral der Piloten und Planetenverteidiger.

Die nette, kleine Hintergrundgeschichte endet recht früh und gibt so gut wie keine Infos über Rassen, Lebensformen oder andere Details in der Galaxis. Es gibt auch keine Grafiken und keinen Sound. Fans dieser Dinge werden sich eher den oben genannten Spielen oder ganz anderen Genres zuwenden. Der eben beschriebene Minimalismus von Ashes ruft jedoch Spieler mit anderen Vorlieben in die erste Reihe: Es ist fast uneingeschränkt Platz für die eigene Phantasie. Jeder Spieler kann sich seine eigene Hintergrundgeschichte, Lebensform, usw. komplett selbst ausdenken und seine Mitspieler an seinen Ideen teilhaben lassen. Genauso viel Spaß macht es, sich in die anderen Imperien hineinzudenken. Dieses Rollenspielelement erlaubt es den Spielern auch, die atmosphärische Dichte des Spiels selbst zu bestimmen.

Da die Mitspieler ausschließlich menschlich sind, sind die wechselnden Spielsituationen mit den wechselnden Bündnissen und Kriegen unvergleichlich spannend. Die verschiedenen Zusammensetzungen mit ihren Hintergrundgeschichten, flammenden Ansprachen oder Kampagnen sorgen für eine schöne und jedesmal individuelle Atmosphäre. Im Gegensatz zu Computerspielen können natürlich auch mal Spielverderber dabei sein. Trotzdem überwiegen meiner Meinung nach eindeutig die Vorteile.

Insgesamt fällt auf, daß Ashes sehr gründlich durchdacht und bis in jedes Detail hinein ausgereift ist. Auch gibt es nicht, wie in einigen Computerspielen mit ähnlichem Grundkonzept (z.B. Siedler oder Age of Empires), einseitige Spielphasen, sondern alle Aspekte spielen die ganze Zeit über eine Rolle. Durch die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade der Ausgangspositionen kommen sowohl Anfänger als auch Profis auf ihre Kosten. Die vielen alten Hasen, die Ashes schon länger als 10 Jahre spielen, sind ein Beweis für den hohen Dauerspaß.

Einer der Väter des Spiels, Harald Topf, hat mir bei meinem Einstieg mit Engelsgeduld alle Fragen beantwortet und Tips gegeben und er gibt sich genauso viel Mühe bei der Leitung der Spiele. Auch der Rahmen ist also wirklich prima.

Fazit: Wer Strategie, Science Fiction, Diplomatie und / oder Rollenspiele mag, ist bei Ashes an der richtigen Adresse. Absolut empfehlenswert.

Stephan Puls

idiorm
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Wann wurde der Eintrag abgeschickt? Geschrieben am: Montag, den 28. Januar, 2008 - 23:55

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Don
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Wann wurde der Eintrag abgeschickt? Geschrieben am: Montag, den 31. Dezember, 2012 - 09:23

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ciqbhc
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Wann wurde der Eintrag abgeschickt? Geschrieben am: Freitag, den 4. Januar, 2013 - 06:07

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Wann wurde der Eintrag abgeschickt? Geschrieben am: Mittwoch, den 27. März, 2013 - 01:38

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almiiloz
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Wann wurde der Eintrag abgeschickt? Geschrieben am: Sonntag, den 31. März, 2013 - 05:17

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Fritz
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Wann wurde der Eintrag abgeschickt? Geschrieben am: Mittwoch, den 3. April, 2013 - 19:36

Siehe:

http://www.pbem-spiele.de/index.php?id=35

titspussyandass
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Wann wurde der Eintrag abgeschickt? Geschrieben am: Samstag, den 20. April, 2013 - 10:40

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suckitorfuckit
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Wann wurde der Eintrag abgeschickt? Geschrieben am: Freitag, den 26. April, 2013 - 01:27

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bodybuildingfreak
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horseracinglive
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Wann wurde der Eintrag abgeschickt? Geschrieben am: Mittwoch, den 1. Mai, 2013 - 03:17

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youtube downloader
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Wann wurde der Eintrag abgeschickt? Geschrieben am: Donnerstag, den 16. Mai, 2013 - 15:52

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marijuana
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Wann wurde der Eintrag abgeschickt? Geschrieben am: Freitag, den 17. Mai, 2013 - 10:02

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